Lerne vom Gestern,

lebe heute und

vertraue auf morgen.

- Albert Einstein -


hochsensitivität und hochbegabung

Ein Schwerpunkt meiner therapeutischen Arbeit liegt in der Begleitung von hochsensiblen Menschen (HSM), überdurchschnittlich Begabten und Hochbegabten.

 

Personen mit diesen Eigenschaften fühlen sich in ihrer beruflichen und persönlichen Entwicklung häufig besonderen Herausforderungen ausgesetzt. Alltägliche Aufgaben, die schulischen Strukturen oder Arbeitsfelder sind in der Regel ausgelegt für eine größere Gruppe, die normal begabt und sensibel ist.

 

Weicht man von der Norm ab, so beschreiben besonders Sensible und Begabte eine mitunter hohe Belastung durch kräftezerrende Anpassungsleistungen. Herausforderungen sind intensiv wahrgenommene Reize, wie zum Beispiel Lärm oder Gerüche.

 

HSM und Hochbegabte können sich alienhaft in Gruppen fühlen oder sehen sich außerstande den vorgegebenen und als einschränkend empfundenen Strukturen und Vorgaben zu folgen. Die Folge können soziale Ängste, Schulschwierigkeiten bis zur Schulverweigerung oder depressive Episoden sein.

 

Ich biete Ihnen und Ihren Kindern Beratung an, um gemeinsam persönliche Ressourcen herauszuarbeiten und umzusetzen.

 

Besonders Kinder erleben sich im Vergleich mit Gleichaltrigen unterlegen, da sie ihre Andersartigkeit spüren, diese jedoch nicht erklären können. Es gibt Schüler und Schülerinnen, die ihre Begabungen anzweifeln, da sie den vorgegebenen Lernpraktiken der Schule und den Leistungsstandards nicht entsprechen können. Hier ist es wichtig, Missverständnisse zwischen Eltern, Kindern und ggf. Lehrern aufzudecken, Lernschwierigkeiten zu analysieren und die Freude am Lernen (wieder) zu erlangen.

 

Durch unerkannte oder nicht wertgeschätzte Hochsensibilität, Hochsensitivität oder Hochbegabung können unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen werden: Underachievement bis hin zu Schulversagen oder Schulverweigerung, Ausgrenzungen durch Gleichaltrige, Verhaltensauffälligkeiten oder soziale Schwierigkeiten mit Stimmungslabilität, Aggressionen oder depressive Verstimmungen.

 

Das Selbstwertgefühl der Kinder und Jugendlichen leidet oftmals durch eine erlebte Außenseiterrolle sowie durch das Gefühl von Eltern, Lehrern oder Gleichaltrigen nicht verstanden zu werden.

 

Der Austausch mit anderen Hochbegabten und Hochsensiblen wird oftmals als befreiend und stärkend empfunden. Die Erfahrung, dass es durchaus auch andere gibt, die ähnliche Fähigkeiten und Stolpersteine wahrnehmen, ist entlastend und macht neugierig, wie andere mit diesem Thema umgehen. In Einzelgesprächen oder Gruppen werden Ressourcen sichtbar gemacht und in den Alltag integriert.

 

 

Fragen und Anliegen, die beispielsweise thematisiert werden können:

  • Leistungsdiagnostik: ja oder nein? Welche Vorteile und Risiken gibt es?
  • Suche nach Therapeuten und Ärzten, die mit dem Denkstil und der Geschwindigkeit von Hochbegabten umgehen können
  • Umgang mit möglichen Fehl- oder Doppeldiagnosen
  • Vielfalt von Hochsensibilität und Hochbegabung
  • Identitätsstiftende Analyse und Akzeptanz der besonderen Eigenschaften und Hürden einer Hochsensibilität und Hochbegabung
  • Therapie bei zusätzlicher ADHS-Symptomatik oder autistischem Spektrum
  • HSM und Hochbegabte im Beruf und Entfaltung des eigenen Potentials
  • Aufbau eines gesunden Selbstbildes und Selbstwertes
  • Gruppensituationen und soziale (partnerschaftliche) Beziehungen
  • Beschulung und Aufbau von Lernstrategien
  • Umgang mit Perfektionismus und Prokrastination (Aufschiebeverhalten)  
  • Mobbing und soziale Ängste durch Ablehnungserfahrungen
  • Herausforderungen bei Hochbegabung, auch für Angehörige oder Lehrer